TTC Lantenbach 1957

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Herren II, Saison 2017/18, Hinrunde, Spieltag 06

Posted 16.10.2017 in Herren II

TTC Troisdorf – TTC Lantenbach II   0:9

Nach dem enttäuschendem 8:8-Unentschieden aus dem letzten Jahr hatte Lantenbachs Zweite sich für das Spiel in Troisdorf einiges vorgenommen und wollte dieses Mal einen Fleck auf der bislang weißen Weste vermeiden. So ging es zwar mit viel Selbstvertrauen, aber auch der entsprechenden Portion Respekt nach Troisdorf. Der gastgebende TTC Troisdorf gehört zu den Teams, die man schlagen muss, wenn man aufsteigen will. So viel war klar. Und wenn es gut liefe, würde man mit zwei Punkten wieder die Heimreise antreten. Aber es lief nicht gut – es lief perfekt!

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Lantenbach lief wieder mit Kalle Gardeweg im hinteren Paarkreuz auf, Troisdorf konnte ebenfalls die besten sechs ins Match schicken. Schon fast standesgemäß holten Reckers/Brüggemeier in drei (gegen Graap/Lohmaier) und Bednorz/Grümer in vier Sätzen (gegen Robert Hinrichs/Hugo) die wichtige 2:0-Führung. Und endlich harmonierte auch das Zweierdoppel Markus Müller/Gardeweg wieder, die unerwartet klar gegen Dr. Stefan Hinrichs/Johannes Hinrichs mit 11:9, 11:7 und 11:4 gewannen und auf 3:0 erhöhten.

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Im vorderen Paarkreuz zeigte Markus Müller im Spiel gegen Johannes Hinrichs eine bärenstarke Leistung und ließ seinem wahrlich nicht schlechten Gegner in drei glatten Sätze keine Chance. Am Nebentisch brauchte Frontmann Reckers anderthalb Sätze zum »Wachwerden«. Nach einem desolaten 3:11 im ersten Satz sah es auch im zweiten Satz beim Stand von 3:7 nicht rosig um »T‑Rex« aus. Allerdings startete Thomas dann eine Aufholjagd und gewann Satz 2 noch mit 11:8. Im dritten und vierten Satz war dann die Gegenwehr von Dr. Stefan Hinrichs gewonnen und Reckers jubelte über den Punkt zum 5:0.

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In der Mitte hatten weder Brüggemeier (gegen Robert Hinrichs) noch »Hexer« Bednorz größere Probleme, ihr Match erfolgreich zu gestalten: Bei Ralf war bereits nach drei Sätzen der nächste Zähler eingefahren, Andreas benötigte vier Sätze zum Erfolg.

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Im hinteren Paarkreuz folgte dann ebenfalls eine lupenreine 2:0-Bilanz. Kalle Gardeweg schafft gegen Hugo das Kunststück, im ersten Satz ein 6:10 noch in ein 12:10 umzubiegen. Im zweiten Satz lief der Lantenbacher einem 3:7-Rückstand hinterher und klaute seinem Gegenüber auch diesen Satz noch mit 11:8. Der dritte Satz war dann leichte Beute für Gardeweg, der mit einem Rückhandhammer zum 11:6 das Spiel siegreich beendete. Das längste Spiel des Abends gestaltete dann Kapitän Grümer. Auf einen guten Satz ließ Marc einen schlechten folgen. So fand sich Grümer nach 11:1, 7:11, 11:6 und 2:11 folgerichtig im fünften Satz wieder. Hier zeigte Marc dann aber, wer den Tisch als Sieger verlässt, und gewann klar und verdient mit 11:4. Damit war der Deckel drauf und der Sieg eingetütet.

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9:0 in Troisdorf – Wow!

Nach dem Spiel konnten die Lantenbacher mit den sehr sympathischen Gastgebern noch bei üppigem Speis und Trank den Abend ausklingen lassen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Jungs aus Troisdorf!

Punkte für Lantenbach: Reckers/Brüggemeier (1), Markus Müller/Gardeweg (1), Bednorz/Grümer (1), Reckers (1), Markus Müller (1), Brüggemeier (1), Bednorz (1), Grümer (1), Gardeweg (1)

Aktuelle TTR-Liste vom 13.10.2017

Posted 13.10.2017 in TTR-Liste

D-Rang Spieler TTR
Petkov Vladimir 2186
425 Rups Vladimir 2052
Illi Janos Istvan 2006
Stanchev Daniel 1885
2110 Kaufmann Patrick 1881
2160 Müller Markus 1879
2253 Müller Thomas 1875
2379 Reckers Thomas 1869
3639 Brüggemeier Ralf 1825
10348 Bednorz Andreas 1707
10548 Grümer Marc 1704
20502 Gardeweg Karl-Heinz 1620
28584 Müller Patrick 1574
50570 Kühn Marius 1484
58836 Grau Peter 1457
72347 Kuhn Michael 1417

Pokal I, Saison 2017/18, 2. Runde

Posted 12.10.2017 in Pokal I

DJK Quettingen – TTC Lantenbach   0:4

Das Los hatte entschieden und Lantenbach mussten nach dem Freilos in der ersten Runde auswärts ran und der Gegner hieß DJK Quettingen. Da die Pokalrunde im K.-o.-Modus ausgetragen wird, zählt nur ein Sieg zum Weiterkommen. So traten Thomas Reckers, Ralf Brüggemeier und Marc Grümer die Reise an.

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Die ersten beiden Einzel brachten gleich eine beruhigende 2:0-Führung. Reckers besiegte sein Gegenüber Zimmer im Schongang mit 11:4, 11:9 und 11:4. Am Nebentisch beherrschte Brüggemeier den mit Noppen agierenden Jakubassa und konnte ebenfalls einen ungefährdeten 3:0-Sieg einspielen. Kapitän Grümer machte es im letzten Einzel der ersten Runde etwas spannender, wollte seinen Mannschaftskollegen aber nicht nachstehen und siegte gegen Gans glatt mit 3:1.

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Dem eingespielten Doppel Reckers/Brüggemeier war es dann vorbehalten, den Sieg souverän gegen Zimmer/Gans unter Dach und Fach zu bringen. Nach einem weiteren glatten Dreisatzsieg stand der Lantenbacher Gesamtsieg fest und konnte im Anschluss gefeiert werden.

Die Jungs um Frontmann Reckers sind weiter im Pokalwettbewerb dabei und freuen sich auf den nächsten Gegner. Die Auslosung wird demnächst erfolgen.

Punkte für Lantenbach: Reckers (1), Brüggemeier (1), Grümer (1), Reckers/Brüggemeier (1)

Herren I, Saison 2017/18, Vorrunde, Spieltag 02

Posted 12.10.2017 in Senioren 40 I

ESV BR Bonn – TTC Lantenbach   0:4

Zum wichtigen Spiel in der Senioren-40-Bezirksliga musste Lantenbachs am vergangenen Dienstag beim ESV Bonn antreten. Beide Teams zählen zu dem Trio, aus dem der Meister nach der Runde hervorgehen wird. Beide Mannschaften konnten jeweils nicht in Bestbesetzung auflaufen. So spielte Bonn mit Starzetz, Marquis und Köble, Lantenbach trat mit Illi, Rups und Brüggemeier an.

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In den ersten beiden Spielen mussten Illi gegen Starzetz und Rups gegen Köble an die Platten. Vladi Rups gewann sein Spiel sicher in vier Sätzen, am Nebentisch zeigte Janos Illi echte Kämpferqualitäten. Sein Gegner Starzetz gewann die ersten beide Sätze jeweils mit 11:7 und führte auch im dritten Satz schnell mit 4:1. Dann aber fightete sich Lantenbachs Abwehrspezialist Ball um Ball zurück in Spiel und holte sich den dritten Satz mit 11:7. Nach einem spannendem vierten Satz, den Janos mit 11:8 gewann, war die Gegenwehr des Bonners ein wenig gebrochen und der fünfte Satz ging mit 11:5 an Illi. Ralf Brüggemeier brachte seine Mannschaft gegen Marquis mit einem schön herausgespielten 3:1-Sieg schon vorentscheidend mit 3:0 in Führung.

Im Doppel wollten Rups/Brüggemeier auch dann den »Deckel« drauf machen. Und das gelang auch mit einem glatten Dreisatzsieg (11:2, 11:7 und 20:18). So feierten die Lantenbacher einen verdienten Erfolg und teilen sich im laufenden Wettbewerb weiter mit den Jungs aus Mödrath Tabellenplatz 1.

Punkte für Lantenbach: Rups (1), Illi (1), Brüggemeier (1), Rups/Brüggemeier (1)

Herren I, Saison 2017/18, Hinrunde, Spieltag 05

Posted 09.10.2017 in Herren I

TTC Lantenbach – TTC Waldniel   8:8

Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel der NRW-Liga Gruppe 3 mussten beide Mannschaften auf Personal verzichten. Die Gastgeber nominierten für Thomas Müller Swen Halt (1191 TTR), die Gäste ohne Brett 3 und 4.

Das Sportliche sollte eigentlich im Vordergrund stehen, gerade wenn der Tabellenerste auf den Tabellenzweiten trifft. Dazu kam es leider nicht, das lag vorrangig an den Gästespielern Peter Heister, Michael Poos und Holger Quade.

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Im ersten Doppel fing das gleich schon an. Schiedsrichter Rups hatte Poos höflich darum gebeten, den Ball doch bitte beim Aufschlag etwas höher zu werfen. Poos sah es ein und wollte sich in Zukunft mehr Mühe geben. Für Heister war das anscheinend gleich schon Grund genug, ein »Fass« aufzumachen, und er bezeichnete die bisherigen Aufschläge allesamt als korrekt, argumentierte noch mit den Worten, dass er schon lange genug Tischtennis spiele. Nun, man kann eine Sache auch viele lange Jahre am Stück falsch verstehen und betreiben. Mit Ach und Krach wurde die Begegnung fortgesetzt, zwischenzeitlich trat Rups mit Kaufmann zum Doppel 3 an. Illi/Halt unterlagen, wie zu erwarten war, recht zügig.

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Während Rups/Kaufmann schon mitten im Doppel waren (Zähler: Quade), traten erneut Tumulte auf. Schiedsrichter Quade wurde nervös, stapfte zum Spielbericht und kritzelte darin herum. Er war der Meinung, dass Kaufmann kein regelkonformes Trikot angehabt hätte. Dass der Spieler Swen Halt (sein Gegner im Doppel) dasselbe Trikot trug, war ihm anscheinend nicht aufgefallen, sonst hätte er es da ja schon bemerken können. Demzufolge ist diese Aktion einfach nur als vollkommen überflüssig zu werten, der Staffelleiter wurde über diesen Sachverhalt informiert. Petkov/Stanchev unterlagen den Gegnern jedenfalls mit 0:3. Dass dieses Spiel überhaupt so lange dauern konnte, war den ständigen Störungen geschuldet.

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Rups/Kaufmann ließen sich von dem Theater nicht aus der Spur bringen und drehten nach verlorenem ersten Satz mit jedem weiteren Satz immer weiter auf und kontrollierten das Spielgeschehen irgendwann gänzlich und gewannen 3:1.

So lief Lantenbachs Erste also mal wieder einem Rückstand aus den Doppeln hinterher.

Petkov bot gegen Penholder Zhan eine starke Performance und siegte 3:0. Illi verlor chancenlos gegen Evertz 0:3.

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Rups machte kurzen Prozess mit Abwehrmann Heister, Stanchev rang Poos (er machte auch in diesem Einzel falsche Aufschläge) nach 1:2-Rückstand und guter Leistungssteigerung mit 3:2 nieder.

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Kaufmann behielt mit einem 3:0 durch kluge Taktik die Oberhand über Hamidi, der im offenen schnellen Spiel sogar überlegen war. Nach der Niederlage Halts gegen Quade stand es immerhin noch 5:4 für Lantenbach!

Petkov hatte mit leichten Startschwierigkeiten gegen Evertz zu kämpfen. Zwischenzeitlich hatte man ihn auch noch aufgrund eines angeblichen Störverhaltens (Stöhnen bei einem Ball, der ihn zu einer unnatürlichen Bewegung zwang) rausbringen wollen, doch dieser Störversuch schien an ihm abzuprallen, er gewann mit 3:1. Auch im zweiten Einzel war Illi leider chancenlos. Zhan erlaubte sich keinen einzigen vermeidbaren Fehler und spielte obendrein verdammt druckvoll, sodass dieses 0:3 mehr als in Ordnung ging.

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Rups ließ Poos nicht den Hauch einer Chance und musste sich zwischenzeitlich sogar noch beleidigen lassen. Ein 3:0 war die goldrichtige Antwort darauf! Vladi somit immer noch ungeschlagen im mittleren Paarkreuz (12:0). Stanchev bekam es nun mit dem Abwehrer Heister zu tun. Leider spielte der bulgarische Jungspund phasenweise nicht klug genug, um sich dagegen durchsetzen zu können, er unterlag mit 6:11 im fünften Satz.

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Nun spielte Kaufmann gegen Quade. Den ersten Satz verlor der Lantenbacher, konnte auch eigene Satzbälle nicht verwerten (13:15). Was sich dann der Waldnieler Quade leistete, war wahrlich eine Schande. Mitten im Satz begann bei Kaufmann eine Glückssträhne und er punktete mit einem Kantenball. Der nächste Punktgewinn gelang wieder durch einen Kantenball, den Quade nicht gesehen haben wollte. Alle hatten ihn gesehen, nur Quade nicht. Sein Mitspieler Hamidi hatte es glücklicherweise auch gesehen, sodass sich Quade besänftigen und umstimmen ließ. Anschließend spielte Kaufmann den Ball auf die Netzkante und von dort aus auf die Tischkante, klarer Punkt für Kaufmann. Möchte man meinen, nicht aber nach Quades Spielregeln. Er regte sich einfach auf, beschwerte sich lautstark und »ergaunerte« sich eine Punktwiederholung, die es so ja gar nicht gibt. Eine regelunkonforme Ballwiederholung hatte derjenige gefordert, der sich über ein offizielles Trikot aufregte, hatte derjenige gefordert, der eine Diskussion lostrat, wenn der Coach während der Satzpause in der Box coachte (was seine eigenen Mannschaftskameraden ganz genau so getan hatten). So wurde aus einem vermeintlichen Drei-Punkte-Vorsprung in Richtung Ende des Satzes nur eine Zwei-Punkte-Führung. Den wiederholten Ballwechsel gewann Quade und so war er wieder dran. Kaufmann verlor erneut in der Verlängerung, selten konnte man treffender von einem geklauten Satz sprechen. Im letzten Satz dann ein wenig aus der Spur, verlor Kaufmann erneut, 0:3. Am Nebentisch verlor auch Halt mit 0:3.

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So ging es im Entscheidungsdoppel nun darum, ob die Lantenbacher überhaupt noch einen Punkt zu Hause behalten können oder nicht. Petkov/Stanchev lieferten gegen Evertz/Quade ein gutes Spiel, drehten einen 1:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg und ließen Mannschaft sowie Verein aufatmen.

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Wie man leider sieht, überlagerten die Unsportlichkeiten das Sportliche. Lantenbach für seinen Teil hätten das gerne anders gehabt, doch bei den Gästen gehört das anscheinend zur Spielkultur. Komplett auszunehmen von dieser scharfen Kritik sind die Spieler Zhan und Hamidi, die sich jederzeit wie Sportsmänner benommen haben.

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Nächste Woche Sonntag spielt die Erstvertretung Lantenbachs um 11 Uhr beim TV Dellbrück. Es ist die Begegnung des Tabellenführers gegen den Tabellendritten. Lantenbach würde gerne zwei Punkte aus der Fremde entlocken, schon um so eine Mannschaft wie den TTC Waldniel nicht die Tabellenspitze übernehmen zu lassen.

Punkte für Lantenbach: Petkov/Stanchev (1), Rups/Kaufmann (1), Petkov (2), Rups (2), Stanchev (1), Kaufmann (1)

Herren II, Saison 2017/18, Hinrunde, Spieltag 05

Posted 09.10.2017 in Herren II

TTC Lantenbach II – TV Refrath II   9:2

Gegen die Verbandsligareserve aus Refrath konnten Lantenbachs Zweite erstmals in dieser Saison nicht komplett antreten, den verhinderten »Kalle« Gardeweg ersetzte Patrick Müller. Das sollte die Gastgeber aber nicht aus der Erfolgsspur werfen, obwohl man Patrick den Trainingsrückstand noch deutlich anmerkte. Die Gäste kamen mit ihrer »normalen« Besetzung, also ohne die Bretter 1 bis 3, die dem Vernehmen der Refrather nach wohl auch nicht in der Bezirksliga zum Einsatz kommen werden.

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Doppel 2:1

Reckers/Brüggemeier gewohnt locker gegen Doppel 2 der Gegner (Schiffer/Lapic), zudem Bednorz/Grümer überragend sicher gegen das 3er-Doppel Schneck/Stäger (11:5, 11:4, 11:6). Markus und Patrick Müller fehlte bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt noch die Abstimmung. Sie wurden von Balzer/Lauber auch immer wieder aus dem Spiel genommen und verloren folgerichtig in vier Sätzen gegen das Refrather Spitzendoppel.

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Oberes Paarkreuz 4:0

Thomas Reckers diese Woche sicher und unspektakulär – beide Spiele gingen mit 3:0 an die Lantenbacher Nummer eins. Ähnlich holte Lantenbachs 2er, Markus Müller, auch beide Zähler. Am Ende standen zwei verdiente 3:1-Siege gegen Jörg Balzer und Ansgar Schiffer auf dem Spielberichtsbogen.

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Mittleres Paarkreuz 2:0

Sehr stark dieses Mal die Lantenbacher Mitte, die zwei klare 3:0-Erfolge verbuchte. Einzig Ralf Brüggemeier hatte im ersten Satz einen kleinen Wackler (13:11), war aber ansonsten im Spiel gegen Gernot Lauber der bessere Spieler. »Hexer« Bednorz hatte mit dem jungen Lapic überhaupt keinen Probleme (11:8, 11:7, 11:6).

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Unteres Paarkreuz 1:1

Ein kurioses Spiel lieferte der immer noch angeschlagene Kapitän Marc Grümer ab. Marc traf auf Hannes Stäger und hatte im ersten Satz zu wenig Zugriff auf das Spiel (8:11). Im zweiten Satz schien der Lantenbacher alles im Griff zu haben und führte schnell mit 7:3. Dann schlichen sich auf Marcs Seite zu viele »unforced errors« ein und Stäger gewann den Satz doch noch mit 11:9. Der dritte (11:8) und vierte (11:6) Satz waren dann eine sichere Beute für den Lantenbacher Kapitän. Im fünften Satz führte Marc 4:0, 5:2, 7:3 und 9:5. Dann kam jedoch der gefürchtete »Minutenschlaf« und plötzlich führte Stäger mit 10:9. Rechtzeitig aufgewacht, konnte Marc den Matchball souverän abwehren und hatte selbst bei 11:10 seinen ersten Matchball. Diesen nutzte er mit einem glücklichen Netzroller und brachte sein Team damit auf 7:1 in Führung. Auch in seinem Einzel merkte man Patrick Müller die fehlende Sicherheit noch an und so musste er seinem Gegenüber Oliver Schneck schon nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren.

Fazit

Geht Lantenbachs Zweitvertretung auch die künftigen Aufgaben derart konzentriert an, dann wird man sich für lange Zeit ganz oben festsetzen. Von mehr zu sprechen, dafür ist es nach fünf Spieltagen freilich noch zu früh. Es war ein jederzeit faires Match gegen nette und sympathische Gäste. Einziger Wermutstropfen waren die häufigen Störungen aus der parallel laufenden Partie der NRW-Ligisten Lantenbach gegen Waldniel, in der es doch das eine oder andere Mal »heiß« herging und sich die Akteure auch mitunter sehr lautstark mitteilen mussten.

Punkte für Lantenbach: Reckers/Brüggemeier (1), Bednorz/Grümer (1), Reckers (2), Markus Müller (2), Brüggemeier (1), Bednorz (1), Grümer (1)

Aktuelle TTR-Liste vom 06.10.2017

Posted 06.10.2017 in TTR-Liste

D-Rang Spieler TTR
Petkov Vladimir 2179
435 Rups Vladimir 2049
Illi Janos Istvan 2011
2029 Kaufmann Patrick 1886
Stanchev Daniel 1880
2215 Müller Markus 1877
2259 Müller Thomas 1875
2426 Reckers Thomas 1867
3965 Brüggemeier Ralf 1815
10736 Grümer Marc 1702
10891 Bednorz Andreas 1701
20471 Gardeweg Karl-Heinz 1620
27000 Müller Patrick 1582
39836 Kühn Marius 1524
58827 Grau Peter 1457
72392 Kuhn Michael 1417

Lantenbach setzt sich an die Spitze

Posted 05.10.2017 in Presse

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Quelle des Zeitungsausschnitts: OVZ

Herren I, Saison 2017/18, Hinrunde, Spieltag 08

Posted 02.10.2017 in Herren I

TV Erkelenz – TTC Lantenbach   3:9

Durch den weiterhin verletzungsbedingten Ausfall von Thomas Müller (Ersatzmann Gardeweg) und die Tatsache, dass Lantenbach trotzdem als Favorit ins Spiel gegen den TV Erkelenz gehen würde, wollte man ein letztes Mal mit der Doppelkonstellation experimentieren. Den beiden Bulgaren, als Doppel Nummer 1 schon gefunden und gesetzt, folgten heute Illi/Rups an 2 bzw. Kaufmann/Gardeweg an 3.

Im Spiel zeichnete sich früh ab, dass Illi/Rups ebenfalls nicht miteinander harmonierten, und so unterlagen sie, wenn auch knapp, mit dreimal 9:11. Das Doppel 1 hatte die Angelegenheit jederzeit im Griff und machte mit einem deutlichen 3:0 kurzen Prozess. Kaufmann/Gardeweg waren nicht konkurrenzfähig und gingen 0:3 unter. So ging man zwar mit einem 1:2-Rückstand in den weiteren Verlauf, aber war dafür um eine weitere Erkenntnis reicher.

Illi bot im Spiel gegen das Spitzenbrett Picken der Gastgeber eine gewohnt kämpferische Leistung, in der er mal wieder alles abrufen musste, was er hatte. Seine emotionale, frenetische Art mag zwar ungewöhnlich sein, ist aber auch einfach Ausdruck seiner positiven Verrücktheit zum Sport. Jedenfalls hätte er ohne diese kämpferische Komponente in diesem ansehnlichen Fünfsatzspiel das Nachsehen gehabt. So aber sicherte er sich mit 11:6 im Entscheidungssatz den Ausgleich für den TTC Lantenbach. Petkov legte eiskalt und nie gefordert mit 3:0 über Hochhausen nach, die Mannschaft führte nun erstmalig mit 3:2. Ausbauen konnte diese Führung erst Stanchev mit einem höchst konzentriert angegangen Entscheidungssatz (11:3) über Esat Alaz, anschließend Rups mit einem nie gefährdeten 3:0 über Winkelnkemper. Egidio Brigante war leider eine Nummer zu hoch für Lantenbachs Ersatzmann Gardeweg und musste nach 0:3 seinem Gegenüber gratulieren. Kaufmann kam nur phasenweise auf Betriebstemperatur und musste sich so mehr als erwartet gegen Ufuk Alaz strecken (3:1), schraubte damit die Führung hoch auf 6:3.

Ab dann war der Kampfgeist der Gastgeber spürbar abrupt gebrochen. In einem kurzen und knackigen Endspurt mit Siegen von Petkov über Picken (3:0), Illi über Hochhausen (3:0) und Rups über Esat Alaz (3:1), stand der Gast aus der Becke als Sieger fest.

»Für uns war es wichtig, nach unserer bis dato besten Saisonleistung bei Brühl-Vochem nun einen Tag später den positiven Trend fortzusetzen. Zu deutlich war aber wohl der Qualitätsunterschied, um dort patzen zu können.« So das Fazit von Kaufmann.

In einer Woche kommt es zu Hause zum Gipfeltreffen zwischen den Tischtennisclubs Lantenbach und Waldniel.

Punkte für Lantenbach: Petkov/Stanchev (1), Petkov (2), Illi (2), Rups (2), Stanchev (1), Kaufmann (1)

Herren I, Saison 2017/18, Hinrunde, Spieltag 04

Posted 02.10.2017 in Herren I

TTC BW Brühl-Vochem – TTC Lantenbach   5:9

In dieser Begegnung kam es zum Kräftemessen zweier Topmannschaften dieser Liga, in der Lantenbachs Erste auf Thomas Müller zwar verletzungsbedingt verzichtete, doch sich mit Ralf Brüggemeier zu verstärken wusste. So kam es natürlich mal wieder zu einer kleinen Rochade in den Doppeln. Grundsätzlich sei zudem erwähnt, dass die Plastikbälle sich als eine echte Katastrophe für die Akteure entpuppten, sowohl für die Gastgeber als auch für die Lantenbacher.

Alle drei Doppel verliefen erwartet umkämpft, die leider aber eben doch durch viele einfache Fehler auf beiden Seiten begleitet wurden. Illi/Brüggemeier machten ihre Sache ziemlich gut, doch unterlagen nach fünf Sätzen der starken Paarung Wipper/Szyszka, ebenso Rups/Kaufmann (trotz 2:0-Führung). Den einzigen Punkt aus den Doppeln steuerten Petkov/Stanchev mit einem 3:2 über Röttgen/Keßel für den TTC Lantenbach bei.

Im oberen Paarkreuz konnten sich sowohl Illi als auch Petkov überraschend deutlich jeweils mit 3:0 durchsetzen und den erneut schwachen Start in eine Führung wandeln. Stanchev unterlag anschließend mit 1:3 gegen einen gut aufgelegten Porten, sodass der Gastgeber zum 3:3 ausglich. Der Sieg von Rups und die darauffolgende Niederlage Brüggemeiers ließ die Gastgeber ein letztes Mal ausgleichen. Kaufmann mit einem gerechtfertigten 3:0 über Keßel, aber auch Petkov mit einem 3:1 über Wipper sorgten für die erstmalige 2-Punkte-Führung. Brühl-Vochem verkürzte noch ein letztes Mal nach superspannendem, hochklassigem und emotionalem Spiel durch Wipper über Illi. Der bärenstarke Rups ließ dem wie zuvor erwähnt nicht schlecht aufgelegten Porten magere 13 Pünktchen in drei Sätzen holen! Oh man, was für eine starke Leistung! Weiterhin starke Leistungen folgten dann in den Spielen Szyszka–Stanchev und Sanders–Kaufmann. Beide Spiele gingen über die volle Distanz und alle Beteiligten mussten ihr volles Potenzial ausschöpfen. Während Stanchev jeweils in den Sätzen 1, 3 und vor allem im wichtigen 5. die Nervenstärke behielt, musste Kaufmann nach ekstatischen ersten zwei Sätzen erst mal lernen, mit den Umstellungen des Gegners klarzukommen. Sanders, der Kaufmann in der Hinrunde 16/17 noch mit 3:2 bezwang, rettete sich auch diesmal in den fünften Satz. Dort aber präsentierte sich der Lantenbacher nervenstärker und nahm erfolgreich Revanche. Dies bedeutete dann sogleich den 9:5-Auswärtserfolg!

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Nach der enttäuschenden Pleite in Netphen war das genau die erhoffte Reaktion der Mannschaft und man zeigte ganz anderes Tischtennis als noch eine Woche zuvor. Die Punkte werden dementsprechend gerne mit in die Becke genommen. Gerade mal rund 14 Stunden später muss das Team um Aushilfskapitän Kaufmann beim Aufsteiger in Erkelenz antreten, wo man aber ebenfalls nicht weniger als zwei Punkte entlocken mag: »Ein Sieg ist Pflicht, auch wenn nur wenig Zeit zum Regenerieren bleibt. Wir werden als Favorit anreisen und werden diese Rolle auch seriös annehmen.«

Punkte für Lantenbach: Petkov/Stanchev (1), Petkov (2), Illi (1), Rups (2), Stanchev (1), Kaufmann (2)

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